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Samstag, 21. Dezember 2019


BLOG-ERÖFFNUNG:


BLOG-Titel: Kosmische Elternschaft für die Erde

...oder die Einladung an der Evolution bewusst teilzunehmen

 

Die Möglichkeit einer irdischen Elternschaft für die Erde versiegt zusehends. Es ist uns als Menschheit (noch) nicht gelungen die Verantwortung für das Erhalten der Gesundheit dieses Planeten zu übernehmen. Das „Problem“ der erkrankten Erde kann nicht (mehr) auf der Ebene gelöst werden, auf der es entstanden ist.

Dieser Zug ist abgefahren.

 

Dieser Blog ist eine Erinnerung daran, dass es für die planetarische Menschengemeinschaft darüber hinaus jetzt die Möglichkeit gibt, die nächst höhere Ebene des Bewusstseins zu erlangen, um die Elternschaft auf kosmischer Ebene neu zu übernehmen.

 

Während ein Teil der Gemeinschaft die Dringlichkeit für den Dimensionswechsel realisieren darf, ist es gut und wichtig, dass für einen anderen Teil der Gemeinschaft die Möglichkeit aufrechterhalten wird, den Zug noch zu erwischen. Dadurch wird ein Aufweckprozess in Gang gesetzt, der auch diejenigen Menschen für die kosmische Elternschaft erreichbar machen wird, welche bis dahin noch nicht zugänglich waren – zu einem anderen, für sie stimmigen Zeitpunkt.

Die Evolution findet nicht linear statt, sondern vollzieht sich auf mehreren Ebenen gleichzeitig in unterschiedlichen Stadien. Diese Anerkennung des Wesens der Evolution ermöglicht es, alle aktiven Schritte sowie den immer wiederkehrenden Stillstand als passiven Schritt des Innehaltens in jedem Stadium gleichermassen als Beitrag am Grösseren zu würdigen. Erst dieses komplexe Zusammenspiel wird den richtigen Zeitpunkt für den Dimensionswechsel kokreieren.

 

Dieser Blog ist für den Teil der Menschen gedacht, welche die Dringlichkeit für den Dimensionswechsel erkannt haben und sich in ihrem Beitrag konkret ausrichten möchten. Es ist für diese Menschen eine Aufforderung damit aufzuhören, dem abgefahrenen Zug nachzurennen, auch wenn es eine Mehrheit der Menschen noch tut und vielleicht noch länger tun wird. Es ist eine Einladung sich nicht darum zu kümmern, was andere tun oder nicht tun. Es ist eine Ermutigung zu lauschen, woher und womit sich der eigene Ruf meldet, um in der ganzen Einzigartigkeit die Verbindungen einzugehen, die es jetzt braucht um global wirksam zu werden.

 

Kooperation wird sich in der neuen Dimension von Gemeinschaft so vollziehen, dass alle da wirken, wo sie es für richtig halten und wo es ihnen leicht gelingt. Da, wo es die Situation zulässt, ist die Übereinkunft einer gemeinsamen Orientierung wertvoll, aber nicht dringend notwendig. Das verlangt Disziplin in der Ausrichtung auf bedingungslose Liebe für den einzigartigen Weg jedes einzelnen. Es verlangt das Ablegen aller Abhängigkeiten, Vorstellungen und Wünsche nach gemeinschaftlichem Wirken gemäss altem Paradigma.

 

Es geht in der kosmischen Elternschaft um eine planetarische Gemeinschaft, die nicht mehr danach strebt alles in Gleichzeitigkeit miteinander zu tun, sondern die ganze Kraft für das gemeinsame Anliegen auf dem individuellen Lebensweg im eigenen Rhythmus zur Verfügung zu stellen, ohne die Beiträge aus anderen Quellen zu bewerten. Die gemeinsame Ausrichtung auf das, was es - vor allem im Innern - zu tun gibt, ist das Gemeinschaftliche an diesem Vorhaben. Der gemeinsame parallele Blick in die Welt birgt die Kraft des Miteinanders.


Diese Haltung bündelt die Energie für das Anliegen, ohne sich in Überzeugungsakten und Richtigstellungsversuchen zu verschwenden.

 

In diesem Prozess begegnen uns zahlreiche Widerstände, die es zu überwinden gilt. Für die Überwindung kann dieser Blog Orientierung bieten und Anlaufstellen für die weitere Arbeit aufzeigen.


In Vorfreude auf diese gemeinsame Reise, Estherina



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Montag, 23. Dezember 2019


Eine Dekonditionierungsmöglichkeit

 

Es gibt Zeiten im Alltag, in denen wir unsere Geschichte leben: Gewohnheiten pflegen, Small Talks führen, Pläne schmiden, Termine wahrnehmen, Abhängigkeiten aufsuchen, Süchten nachgehen, Konzepte kreieren...

Dann gibt es immer wieder Zeiten, in denen wir wach sind für den Moment und sich die Zeitachse auflöst. In diesen Zeiten geschieht in uns der Dimensionswechsel oft unbemerkt und wir werden in die Ewigkeit eingeladen. Dies kann plötzlich aus dem Nichts ermöglicht werden, inmitten unserer Geschichten-Zuwendung.

Am meisten fällt es mir auf, wenn ich mit Kindern Zeit verbringe. Sie haben eine unbändige Ausrichtung auf diese Ewigkeitsmomente, was wir in ihrer Anwesenheit oft als „störend“ empfinden können, weil sie unsere Geschichten-Zuwendung unterbrechen. Sie drängen uns den Dimensionswechsel auf und wir dürfen lernen ihre Botschaft aus der Zukunft zu erkennen und ihre Aufgabe darin anzuerkennen.

 

Es besteht dann nämlich die Möglichkeit einer eigenverantwortlichen Dekonditionierung im Gehirn, wenn wir in diese heiligen Momente unser Gewahrsein einladen.

 

Auch die Natur erinnert uns an diese Zeitlosigkeit oder irgendwelche Erfahrungen, wo wir uns eins fühlen mit allem.

 

Noch sind diese Momente für viele von uns eine „Gnade“ – d.h. wenn es geschieht, überrascht es uns erst einmal und wir nehmen es je nach Situation sehr gerne oder eher ungerne an.

 

Und da kommt unsere Ausrichtung ins Spiel: gelingt es uns diese Momente als einen Segen zu sehen und als die „neue“ Wirklichkeit wahrzunehmen, dehnen sie sich aus. Sie dehnen sich mit der Zeit nicht mehr auf Kosten der Zeitachse aus (d.h. wir verlieren dadurch keine Zeit), sondern zapfen die Fülle der Ewigkeit an. Je öfter wir dies praktizieren, umso eher wird uns auffallen, dass kein „Zeitverlust“ geschieht. So können wir immer genährter aus solchen Momenten hervorgehen, weil wir uns der ewigen Quelle anschliessen.

 

Die Dekonditionierung betrifft einen Glaubenssatz, den wir oft schon als Kinder anerzogen erhalten haben: „Ich habe keine Zeit um tagsüber zu träumen.“ Oder so ähnlich. Diesen Satz können wir auflösen und z.B. ersetzen durch diese Affirmation: „Es steht mir jederzeit die Ewigkeit in Fülle an Zeit zur Verfügung.“ So wird die Erfahrung neu konditioniert.

 

Es ist wichtig mitzukriegen, dass es einen Teil in uns gibt, der es nicht glauben will, dass es in der nächsten Dimension keine Zeitachse gibt und wir jetzt schon daran teilhaben können – mitten in den zeitgetriebenen Geschichten des Alltags. Diesen Teil dürfen wir in Liebe umarmen, ohne uns dafür zu verurteilen. Es war in der Vergangenheit von vielen Menschen überlebenswichtig, dass es nicht geglaubt wurde. Wir haben dadurch sichergestellt geliebt zu werden und Zugehörigkeit zu erfahren.


Wir dürfen heute im erwachsenen Bewusstsein eine neue Konditionierung in uns herstellen. Jetzt wo wir eine neue Art von Sicherheit in uns selbst finden dürfen, welche nicht mehr dazu dienen muss eine überholte Überlebensstruktur aufrecht zu erhalten – im Gegenteil: die neue Überlebensstruktur wird gerade dadurch neu von uns gestaltet, indem wir mit der Evolution in Einklang kommen.

 

Ich wünsche euch viel Freude in der schrittweise Ausdehnung der Gegenwart in die Ewigkeit.

Herzlich, Estherina

 

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Literaturhinweis um den Dimensionswechsel von der 3. in die 5. Dimension zu studieren:

Christina von Dreien, „Christina - Bewusstsein schafft Frieden“, Govinda Verlag, 2019 (oder die Erzählungen ihrer Mutter Bernadette von Dreien, „Christina – Die Vision des Guten“, „Christina - Zwillinge als Licht geboren“, Govinda Verlag, 2018)



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Dienstag, 24. Dezember 2019


Die Auswirkungen des bewussten Sterbens auf eine Geburt - ein Weihnachtsgeheimnis?

 

Heute, zu Weihnachten, verbindet es mich mit dem Mutter-Werden, welches ein inneres Sterben voraussetzt.

Die kosmische Elternschaft wird immer wieder von Geburtsvorgängen gezeichnet sein, welche wir freiwillig einleiten, im Bewusstsein dass jede Enge im Innern dazu einlädt eine Geburt zu vollziehen.

Diese Haltung geht einher mit einer immer wiederkehrenden Auseinandersetzung mit dem Sterben.

Geburtsschmerzen freiwillig auf sich zu nehmen setzt voraus, dass wir den Sinn dahinter genauso tief erkennen, wie eine Mutter den Sinn darin erkennt ihr reifes Kind zur Erde zu bringen, sich selbst ganz loszulassen und durch die Hingabe an das Leben innerlich bereit zu sein zu sterben.

 

Auch hier ist meine Ausrichtung entscheidend: welche Haltung nehme ich ein, wenn es in mir eng wird? Wie gehe ich mit den Momenten um, wenn es sich im Leben nicht so verhält, wie es für mich leichter wäre? Wenn es dich packt und du dein Leben immer wieder ein Stück weit befreien möchtest, lade ich ein das Sterben freiwillig zu üben. Die Geschenke der Befreiung, wenn die Lebenskraft an Stelle der Taubheit zurückkehrt, helfen uns diese beständige Verantwortung für das eigene Innenleben als Gestaltungskraft für den Dimensionswechsel zu verstehen.

 

Mir begegnet das Nicht-Sterben-Wollen an jedem Tag, in etlichen Momenten...

  • als Individuum, welches sich auf etwas verlassen möchte um in Sicherheit zu baden
  • als Gemeinschaft unter Menschen, welche „allgemeingültige“ Gepflogenheiten bedient ohne sie zu hinterfragen – vielleicht gerade besonders zu Weihnachten...
  • als politische Gesellschaft, welche an äusseren Strukturen festhält auch wenn es in Vielerlei Hinsicht höchste Zeit wäre sie zu überdenken
  • als simple Angewohnheit auf jegliche Art und Weise dafür zu sorgen, dass nicht gestorben werden muss
  • ...

 

Und wer schon sterben durfte, ohne die Erde verlassen zu müssen, weiss darum.

Wer dahin die ganze Aufmerksamkeit einladen möchte, um das tägliche Sterben immer mehr mitzukriegen, kann sich immer mehr für ein bewusstes Sterben entscheiden um den Geburtsvorgang ins Leben immer weiter zu vollziehen.

Das würde dann heissen alles Unangenehme erst einmal ganz zu fühlen, dabei tief zu atmen und im besten Falle einen Mitmenschen dabei zu haben, um damit nicht alleine zu sein. Wenn alle Gefühle ganz zugelassen sind, bis sie fertig gefühlt sind, befreit sich unser Blick von Geschichten, welche das Sterben bis dahin verhindern konnten.

Es ist eine Entscheidung.


In dieser Haltung der freiwilligen Geburt liegt ein Geheimnis verborgen, welches unsere gemeinsame Ur-Sehnsucht entlarven könnte als das ständige Streben nach Einheit und Liebe. Vielleicht ein Weihnachtsgeheimnis, vielleicht ein Weihnachtsgeschenk, welches jeder innere Tod uns täglich schenken wird, wenn wir es zulassen.

 

Danke für diese Möglichkeit, Estherina



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Mittwoch, 1. Januar 2020


Eine neue Möglichkeit das Drama zu durchschauen

 

Ich ehre alle Bemühungen von Pionieren, welche mit grossem Kraftaufwand Lebens-Oasen kreiert haben – an Orten und unter Umständen, welche wie eine Wüste als Voraussetzung für eine üppige Gartenlandschaft keine leichten Voraussetzungen waren. Solche Oasen sind Keimzellen für die Schwingungserhöhung auf der Erde.

 

Auch wenn gelungene Projekte und Heilorte geschaffen worden sind, dürfen – oder vielleicht sogar müssen – wir erlauben, uns angesichts von vermeintlich zeitlich gedrängten Notwendigkeiten nicht in Nachahmungseifer zu verlieren.

Mit jedem Tag schöpft die ewige Quelle neue Möglichkeiten, welche wir wachsam wahrnehmen dürfen, ohne auf Vergangenheiten zu bauen, welche längst nicht mehr die umfassende Voraussetzung abbilden, die sich uns heute bietet.

Es wächst eine Generation heran, welche mit hohem Bewusstsein ausgestattet Möglichkeiten in sich trägt und jeden Tag aufs Neue erkennt, welche auf einer quantenphysikalischen, feinstofflichen Ebene in relativer Stille innerhalb einer lauten Welt unabhängig von Zeit und Raum verwirklicht werden können.

Es kann nicht mit dem Verstand nachvollzogen werden, welche Möglichkeiten sich mit der Erhöhung der Schwingung für die Menschheit auftun werden.

Das Integrieren des eigenen Sterbens könnte eine Zusammenfassung dieser Möglichkeiten sein. Darin enthalten sind beispielsweise Tendenzen, sein eigenes Leben ganz in den Dienst für den Wandel stellen zu können. Es gibt viele „neue“ Menschen, welche gar nicht mehr erst auf die Idee kommen sich ein schönes Leben einzurichten – was für frühere Generationen den Lebenssinn schlechthin bedeuten konnte.

In diesem „Dienst“, den ich meine, kommt allerdings keine Aufopferungsenergie zum Einsatz – keine Missionierungs-Energie im Sinne von „Ich muss jetzt die Welt retten, weil...“, sondern viel eher eine demütige, anerkennende Haltung gegenüber dem, was auf der Erde zur Kenntnis genommen wird. Eine Durchschauungskapazität, welche keine Vorwürfe oder Anschuldigungen austeilt, ist in diesen Menschen spürbar. Ein waches Bewusstsein im Sinne eines „Aha, so ist es hier bis zum jetzigen Zeitpunkt gelaufen...“ mit einem daran anschliessenden „Ok, dann weiss ich, was ich zu tun habe...“ scheint die Führung zu haben.

Es gibt Quellen, die unterscheiden neue Ankömmlinge auf der Welt dahingehend, ob sie aus Reinkarnations-Schleifen kommen (d.h. Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen zum x-ten mal zur Erde kommen), oder ob sie unmittelbar aus der Zukunft, oder aus dem Licht in die Welt hineingeboren werden.

Die beschriebene Haltung des wachen Bewusstseins dieser neuen Generation scheint weitestgehend frei von Vergangenheit zu sein. Es scheint, als würden in jenen Menschen nicht die kollektiven und individuellen Traumatisierungen Führung übernehmen, sondern ein freier Geist, der bewusst eine Wahl trifft ohne irgend etwas oder jemanden für den Zustand der Gegenwart verantwortlich zu machen.

Diese Menschen kommen auf die Erde, um uns den Weg vorauszugehen. Von ihnen können wir lernen, was es jetzt braucht.

Als Menschheit erwachsen zu werden könnte auch damit übersetzt werden, dass wir immer mehr merken, dass wir eine Wahl treffen können, ohne uns von Konditionierungen aus der Vergangenheit und früheren Leben diese Wahl ständig wieder nehmen zu lassen. Das lehren uns diese Menschen mit er-wach-senem Bewusstsein.

Es verlangt von uns die Vorstellung ganz loszulassen, dass jüngere Menschen noch lernen müssen, wie es läuft – vor allem im Hinblick auf Kinder und Jugendliche.

Unser Ego darf sterben, sobald wir erkennen, dass wir vieles nicht (mehr) wissen. Dass es viele vor uns nicht wussten und dass jetzt Menschen kommen, die es (noch) wissen. Sie erinnern uns an das, was wir vergessen haben.

Sich eines besseren belehren zu lassen wird vermutlich zu einer Kernkompetenz im Dimensionswechsel werden um die Erinnerung zuzulassen. „Recht haben wollen“ in einem eigentlich amnesiedurchdrungenen Zustand darf sich dem Nichtwissen beugen. Damit beginnt einer von vielen Sterbensprozessen im Innern.

 

An dieser Stelle erinnere ich mich an den Schmetterlingswerdungsprozess... die Kokon-Puppe beinhaltet in Gleichzeitigkeit Raupen- und Schmetterlingszellen. Der Schmetterling macht kein Drama daraus, dass die Raupe keine Raupe mehr ist, vielleicht auch deswegen nicht, weil selbst die Raupe kein Drama daraus macht, dass sie ihre Existenz aus der alten Vorstellung aufgeben muss. Jede Zelle des gesamten Organismus hat ihre ganz eigene Bestimmung zur genau richtigen Zeit. Jede Raupenzelle hat dazu beigetragen, dass der Schmetterling fliegen kann, auch wenn es ein absurdes, nicht nachvollziehbares Unterfangen gewesen wäre einer Raupe klar zu machen, dass sie vollumfänglich mit ihrem Leben zur Geburt eines Schmetterlings beiträgt. Alles geschieht im Schmetterlingswerdungs-Prozess für jede Zelle zur genau richtigen Zeit, wo die Erfüllung ihrer Aufgabe gefragt ist... Wo es neue Aufgaben gibt, braucht es die Geburt neuer Zellen (keine Raupenzelle muss fliegen lernen) und wenn die Aufgabe erfüllt ist, kann als erfüllte Zelle gestorben werden. Kein Drama, keine Zeitlinie, sondern ein kosmisches Bewusstsein darüber, dass jedes Sterben neues Leben ermöglicht und alles Leben ein Sterben voraussetzt, unabhängig davon was vorher und was nachher ist.


Jede Zelle eines jeden Organismus wird dazu eingeladen einen Beitrag zum ewigen Leben zu sein und im weitesten Sinne sich selbst in Würde aufzugeben wenn die Zeit gekommen ist. In Entspannung gelingt dies nur, wenn der grössere Sinn im Dienst am Leben erkannt wird und jedes Bedienen des Egos, anhaftend an einem scheinbar gefährdeten Dasein, losgelassen werden kann.

 

Das wünsche ich uns und der Erde zum neuen Jahr: in Entspannung und Vertrauen auf die Ewigkeit des Lebens alles zur richtigen Zeit loszulassen, alles dann sterben zu lassen wenn es erfüllt ist, alles Sterben als innere Erfülltheit anerkennen, um dem Fortbestehen des Lebens auf dieser Erde zu dienen.

 

In liebevoller Sterbebegleitung, Estherina


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Interessante Informationen zur Metamorphose von der Raupe in den Schmetterling findest du hier.



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Donnerstag, 2. Januar 2020


Orientierungshilfe im Umgang mit diesem Blog

 

Wenn das Sterben im Blog gerade so viel Raum einnimmt, kommt vielleicht eine neue Herausforderung in dein Leben. Damit brauchst du nicht alleine zu bleiben. Bringe deine inneren Bewegungen immer wieder in Kontakt mit Menschen. Alternativ kannst du dir auch ein Audio-Aufnahmegerät oder eine Audio-Aufnahme-App besorgen, wo du aussprechen kannst, was dich im Innern bewegt. Das Abhören deiner Mitteilungen stärkt deine innere Zeugenschaft und schwächt die Identifizierungstendenzen. Bring deine inneren Bewegungen in den Fluss deines äusseren Lebens, auch tanzend und körperlich bewegend...

 

Die Sorgen, die durch die Auseinandersetzung mit inneren Sterbeprozessen aufkommen, sind gelernte Konditionierungen, welche zum grössten Teil nicht dienlich sind. Und doch können sie so tief sitzen, dass sie uns einnehmen, wenn wir uns mit der Schönheit von Tod beschäftigen. Vor allem Ängste wollen als Illusionen erkannt werden. Dafür zeigen sie sich uns allerdings auch auf eine Weise, dass wir sie fühlen können.

Ängste fühlen zu lernen ohne daraus unreflektiert in die Handlung zu gehen, ist eine hohe Kunst und gelingt mit zunehmendem Bewusstsein immer leichter.

Die Wahrnehmung ist unser beständiger Anker – wenn wir immer wieder zur Wahrnehmung zurückfinden, nehmen uns die Konditionierungen keine Entscheidungen mehr ab und wir sind ihnen nicht mehr ausgeliefert. So nimmt die Führung durch Angst stetig ab und wird durch die Führung unseres Bewusstseins zunehmend ersetzt. Mit der Zeit führt das zu einer tiefen inneren Verankerung, welche sich kaum noch erschüttern lässt.

 

Ich möchte noch einmal daran erinnern, dass dieser Blog nicht für alle zum gleichen Zeitpunkt stimmig und dienlich ist. Diese Einträge sind zwar mit Datum versehen, doch sie stehen in einer Zeitlosigkeit zur Verfügung.

Du kannst die Einträge auch als eine Art „Orakel“ verwenden, immer dann, wenn du bereit bist für eine Konkretisierung deiner inneren Ausrichtung.


Es ist kein Konsumgut, sondern eine Aktivierung der Selbstverantwortung. Das verlangt eine gewisse innere Verfügbarkeit und Kapazität. Überprüfe dich selbst vor jedem Lesen, ob du einen Raum in dir zur Verfügung hast, wo diese Informationen erst mal ohne Bewertung landen können. Wenn wenig Innenraum da ist, geschieht es leicht, dass in dir das System zu reagieren beginnt und viele Widerstände gleichzeitig aktiviert werden.

Beobachte dich daher immer wieder darin, weshalb du gerade einen Eintrag lesen möchtest und was es in dir an Bewegung anstösst. Überfordere dich nicht selbst damit, denn dafür ist der Blog nicht gedacht.

 

Sei dir gewiss, dass deine Zugehörigkeit im Übergang der Dimensionen nicht davon abhängt, ob du mit diesem Blog etwas anfangen kannst. Es gibt viele unterschiedliche Hilfestellungen, das ist nur eine von vielen. Und es brauchen auch nicht alle Menschen eine Hilfestellung. Wir alle sind darin auch stets individuell geführt.

 

Ich selbst beobachte, dass es im Moment eine Ausrichtung gibt in den Informationen, die mir zukommen. Zusammenfassend können die aktuellen Beiträge unter der folgenden Überschrift einsortiert werden: „Zu Lebzeiten sterben lernen um mit Bewusstsein den inneren Tod wiederholt zu überleben“. Es wird darum gehen den Dimensionswechsel als eine Sequenz von inneren Sterbeprozessen zu sehen, diese zu überwinden und dadurch in die Lebendigkeit zu finden, wo alle Sehnsucht hinstrebt.

 

Wenn dir das zusagt, fühle dich frei weiter mitzureisen. Wenn die Auseinandersetzung mit Sterben und Tod in deiner aktuellen Lebenssituation eine Überforderung darstellt, bitte ich dich einen nächsten stimmigeren Zeitpunkt abzuwarten um weiter zu lesen oder dir Unterstützung für Austausch zu organisieren. Dies ist kein Zug, der uns davonfahren kann. Das Angebot kommt aus dem ewigen Raum und steht daher für den Zeitpunkt zur Verfügung, der für dich stimmig sein wird. Darauf können wir bauen.

 

Wenn du dir Unterstützung wünschst und sie nicht zur Verfügung hast, kannst du dich gern via Kontaktformular bei mir melden. Ich biete keine Beratungen an, kann aber Menschen zusammenfinden lassen, welche miteinander die Reise begehen möchten.

Für Fragen betreffend des Umgangs mit diesem Blog stehe ich selbstverständlich zur Verfügung.

 

Herzwarm, Estherina



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Donnerstag, 9. Januar 2020


Eine "neue Intelligenz" in Kokreation mit der Angst


Wie ist es denn jetzt wirklich?

Wie funktioniert das mit dem Menschsein – was war davor, was wird danach sein?

 

Unser Verstand wurde gedüngt, darin liegt für die meisten Menschen das „Sicherheitszentrum“: wer viel versteht, fühlt sich sicher. Wer weniger versteht, wird gesellschaftlich dazu geführt sich den Halt woanders zu suchen. Im günstigen Falle führt ein „Nicht verstehen“ in eine innere Orientierung, welche überdauern kann und aus einer tiefen Quelle eine Einbettung für das Menschsein in der Welt bietet.

Ich beobachte gleichzeitig auch, dass da, wo das „Verstehen“ oder „Verständnis“ für das Geschehen auf der Welt fehlt, oft auch Orientierung im Aussen gesucht und gefunden wird: andere Menschen, Geld, Konzepte, Versicherungen, Sonnenlicht...

Interessant wird es, wenn wir immer mehr mitkriegen dürfen, wo wir selbst Orientierung finden.

 

Die „neue Intelligenz“ bezeichnet für mich die Intelligenz, welche nicht mehr auf Orientierung angewiesen ist. D.h. die „neue Intelligenz“ wird mit einer Eigenschaft einhergehen, welche ohne den Verstand eine Zuverlässigkeit bietet und Hingabe an alles ermöglicht, was einem begegnet.

Wenn das Gehirn still wird und nur noch für die Wahrnehmung zuständig sein darf, entfaltet es in diesem Moment das höchste Potential dieser neuen Intelligenz.

Wir können damit im Stande sein das ganze Geschehen in und um uns einzuverleiben und darin den tiefsten Sinn des Menschseins erfahren.

 

Auf dem Weg zur „neuen Intelligenz“ dürfen wir anerkennen, dass es immer wieder Integrationsschritte gibt, welche sich uns anbieten. Zum Beispiel das Integrieren der unterschiedlichsten Aspekte, welche hinter einer Angst darauf warten gesehen zu werden.

 

Wir leben in einer Zeit, wo es absehbar wird, dass kein Weltbild mehr bestehen kann. Jede Vorstellung, jedes Konzept gerät ins Wanken. Das kann Angst hervorrufen, welche wiederum nur dann die Führung übernimmt, wenn wir vergessen, dass die Quelle der Orientierung woanders zu verorten ist als in einem Weltbild, welches aus dem Verstand hervorging.

Die Angst hat diese wertvolle Qualität uns wach zu machen: wenn wir sie zu identifizieren lernen immer dann, wenn sie die Führung unseres Denkens, Fühlens oder Handelns übernehmen möchte, dann können wir mit ihr in den Dialog treten. Wir bieten uns sozusagen der Angst als ebenbürtiges Gegenüber an, bedanken uns bei ihr für ihre Rolle der Wachmacherin und übernehmen liebevoll die Führung unseres Denkens, Fühlens und Handelns. So kann die Angst durch unser erwachsenes – oder erwachendes - Bewusstsein – ohne Abwehr – in ihre Rolle zurück geführt, in ihre dienliche Funktion dekonstruiert und dafür gewürdigt werden. So wird die Qualität der Angst Teil unseres Weges als die Entität, die uns dabei unterstützt in die „neue Intelligenz“ zu finden.


In Dankbarkeit für die Angst als treue Gefährtin, Estherina


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Eine anschauliche Einladung an die "neue Intelligenz" finde ich in dieser wertvollen Doku: www.transzendenz-film.de



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Montag, 13. Januar 2020


Wenn eine eiskalte Dusche mit eingefrorener Kraft in Resonanz tritt...


Heute kam es nochmals wie eine Dusche – eiskalt über mich. Wie umgedreht hat sich mal wieder das Wissen darum, wo die Kraft zu finden ist, wo die Quelle lauert, um der Erschöpfung nachhaltig zu begegnen... individuell, kollektiv, kosmisch – auf allen Ebenen.

 

Vieles, was an Gewohnheiten zum Aufbau von Energie als Allgemeinwissen verfestigt und verklebt zur Verfügung steht, scheint nicht mehr Stand halten zu können.

Nicht da, wo wir uns abkapseln und in die vermeintlichen Erholungsoasen flüchten. Nicht da, wo das gelernte gute Gefühl aus einer Abhängigkeit hervorgeht. Nicht da, wo ich mich davor drücke allem Energieraubenden zu entkommen. Nicht da, wo ich mich schützen will vor Schmerzen.

 

Es funktioniert anders herum.

 

Die Kraft ist gefangen und möchte befreit werden. Sie liegt nicht in den Wellness-Ressorts auf uns wartend. Da wartet lediglich die eine Kasse, durch welche wir eine Illusion füttern können und unsere Entmächtigung leben.

 

Der Energieaufbau wurde oft ungünstig konditioniert. Oft fehlte die Begleitung an den Stellen, wo wir hätten geführt werden sollen um das Leben ganz zu leben. Da, wo es schwierig war weiter zu gehen, Kraft zu schöpfen im Bewältigen von grossen Herausforderungen. An den Stellen wurde das Leben oft übertrumpft, abgestellt und auf Eis gelegt, wir wurden weggeführt von dieser Chance, wohlgemeint geschützt vor unserer eigenen Kraftentfaltung... irgend etwas, was es gemäss unseren Begleitenden gut war zu vermeiden, wurde als das „Zu vermeidende“ deklariert. Dieses „Zu vermeidende“ hält den Schatz bereit, eingefroren seither – da wartet die eigentliche Kraft auf uns, die verlorenen Anteile davon.

Da liegt sie noch immer, wartet auf die wahre Wärme, die wahre Weisheit, die wahre Begegnung mit dem Leben, den wahren Mut – da wo keine Angst mehr ist, welche uns weiterhin am eisigen Goldschatz vorbei-ent-führt.

 

Konkret:

Immer dann, wenn ich meine etwas zu wollen oder etwas zu brauchen – dann wäre es sinnvoll die kalte Dusche bewusst und freiwillig anzustellen und innezuhalten:

  • Was lässt mich gerade glauben, etwas sei im Aussen zu holen?
  • Was bringt mich dazu meine Vollkommenheit in Kraft und Schönheit zu hinterfragen?
  • Was hat mich gelehrt die Kraft ausserhalb von mir zu verorten?

 

Unter den Fittichen von Abhängigkeiten, Gewohnheiten, vom Brauchen und vom Wollen darf ich hervortreten.

Das Innehalten zündet dann vielleicht das Feuer an. Die Erinnerung wirkt dann wie Sauerstoff und nährt die Flammen. Lasst uns das Holz dazugeben beschriftet mit „Ich bin jederzeit alles, war es schon immer, werde es für immer sein.“

Könnte es sein, dass das Eis zu schmelzen beginnt, dass die Auftau-Schmerzen überwindbar werden und wir bleiben können, bis der Schatz sich befreit von der Rigidität des bisher ungeflossenen Lebens in uns?

 

Kalte Duschen schonen dann die Umwelt mehrfach, wenn wir dadurch sehen dürfen, dass es weder im Aussen noch in der Erde etwas zu holen gibt, was wir nicht selbst schon immer waren.

Die Frequenz der kalten Dusche entspricht der Gefrorenheit unserer Kraft – dadurch geht sie in Resonanz und wird befreit.

 

Danke. Estherina



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Freitag, 24. Januar 2020


Der Verstand ver-rückt in den Dienst


Vielleicht ist es leichter verdaulich, wenn wir beginnen von Ego-Tod zu sprechen, anstatt von Tod. Vielleicht wird es dadurch plausibler, dass es darum geht durch diesen Ego-Tod in die nächste Stufe hinein neu geboren zu werden.

Das Ego möchte aber eine liebevolle Sterbebegleitung erfahren, nicht abgespalten werden. Dieses Sterben hat sehr viel mit Liebe zu tun und wenn wir es vorzeitig einladen, hat es noch mit absoluter Freiwilligkeit zu tun. Je länger wir damit warten, obwohl sich Unstimmigkeiten in uns breit machen, oder die Einladungen durch besondere Lebensumstände ignorieren, umso weniger freiwillig wird der Vorgang sein. Die Wahl haben wir in irgendeiner Form immer, nur die Umstände für die Wahl verändern sich im Verlaufe des Lebens.

 

In diesem Vorgang des Ego-Sterbens, wird der Verstand in den Dienst ver-rückt. Dabei findet in uns eine innere Rebellion statt, die wir beobachten können. Die ganze Illusion der Sicherheit, welche wir mit verstandesmässigem Leben assoziiert haben, kommt ins wanken und führt uns letztendlich in die innere Antwort auf die Unsicherheit. Immer dann, wenn wir meinen, der Verstand hätte das Sagen, können wir davon ausgehen, dass wir noch dagegen rebellieren dem Herzen, und damit der inneren Stabilität und wahren "Sicherheit", die nachhaltige Führung zu überlassen. Diese Rebellion geschieht ständig, dazu wurden wir ausgebildet. Was neu sein kann ist, dass wir es bemerken.

 

Wenn du mit diesen Zeilen nichts anfangen kannst, könnte es sein, dass es dir noch sehr wohl ist, wenn der Verstand dich führt. Das darfst du auch geniessen. Die meisten von uns haben sich das Leben so eingerichtet, dass es angenehm ist sich vom Verstand führen zu lassen. Dagegen ist gar nichts einzuwenden.

Erst dann, wenn sich ein Gefühl der Unstimmigkeit meldet, macht es Sinn diesen Shift zu explorieren. Ich gehe davon aus, dass dieser Shift (Übergabe der Führung vom Verstand an das Herz) allen immer wieder mal begegnet, bewusst oder unbewusst, und dass wir in Zukunft immer mehr dazu eingeladen werden darauf zu achten, dass der Shift geschehen darf auch wenn er unangenehme Gefühle mit sich bringt.

 

Wenn es für dich Sinn macht, diesen Shift zu unterstützen, gibt es im Lesen dieser Zeilen vielleicht eine Ermutigung das weiter zu beobachten, ausgerichtet auf den Übergang der Führungsqualität. „Bewusstsein reinbringen“ heisst an dieser Stelle, mehr und mehr beobachten können was in dir geschieht und wovon du dein Verhalten führen lässt.

 

Die Ernte wird dann etwas damit zu tun haben können, dass du mehr Vertrauen leben kannst, dass du weniger am Materiellen festhälst, dass du mehr Gewohnheiten loslassen kannst, dass dich die Zeitlinie nicht mehr so sehr stresst, dass du weniger Druck empfindest wenn etwas nicht gelingt, dass du die Abhängigkeit von klaren Strukturen ablegen kannst, dass du ruhig bleiben kannst wenn Dinge geschehen, die der Verstand nicht fassen kann, wenn ver-rückte Dinge passieren hast du in dir die Ver-rücktheit schon vorweggenommen und bist mit ihr bekannt oder gar befreundet usw.

 

Daraus erwächst zunehmend die Qualität in dir, für andere ein stiller Entfaltungsraum zu sein, in dem du nicht mehr reagieren musst, sondern mehr und mehr in die Hingabe für den Moment findest.

 

Das Leben wird schöner und schöner, weil die Ver-rücktheit, die im Aussen geschieht, im Innern integriert werden kann und den Blick befreit für die Schönheit in allem was dir begegnet.

 

Herzlich, Estherina



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Dienstag, 17. März 2020


Fühlen lernen: es geht nicht um Corona, es geht um dich...

 

Ich kann mir keine eindeutigere Einladung vorstellen, als diejenige, die wir gerade als planetarische Gemeinschaft entgegennehmen.

Wenn es Bedarf gibt, dass wir uns gegenseitig unterstützen können, jenseits von physischer Anwesenheit, dann steht dieser Raum für Wandelbewusstsein genau dafür zur Verfügung.

 

Es kommt eine unbestimmte und doch begrenzte Zeit auf uns zu, welche uns mit neuen Möglichkeiten beschenkt, während sie uns gewohnte Möglichkeiten nimmt.

Es beginnt jetzt schon damit, dass wir mit Geld das Wohlbefinden nicht mehr kaufen können (was wir noch nie konnten, aber jetzt werden wir davon ent-täuscht).

 

Es wird in den kommenden Tagen und Wochen darum gehen, uns selbst ganz zu genügen und die Fülle in unserem Dasein kennen zu lernen. Ich würde am liebsten von „Auskosten“ schreiben, bin mir aber bewusst, dass es nicht für alle gleich einfach ist sich von allen Abhängigkeiten zu lösen und damit im Frieden zu sein.

Aber wir können das alle lernen, wenn wir uns dafür entscheiden.

 

Ich lade uns ein zu entscheiden, innerlich klar in eine Ausrichtung zu kommen, wo wir WOLLEN. Die Absicht zu setzen, dass ich über das Unwohlsein hinauswachsen WILL, ohne es zu verdrängen... das wird alle helfenden Kräfte in mir und um mich herum aktivieren - gratis.

 

Für viele von uns heisst es vielleicht zum ersten mal, dass wir uns dafür entscheiden in die Verantwortung und Gestaltungskraft des eigenen Befindens zu gehen.


Konkret heisst das, dass ich kein Gefühl verdränge, was kommt. Dass ich vor dem Leben kapituliere und gleichzeitig davon ausgehe, dass es nur vorübergehend eng in mir ist und nicht für immer. Wir dürfen alle die Erfahrung machen, wie es sich anfühlt am Wendepunkt zur Panik innezuhalten und uns für das Fühlen zu entscheiden – nicht mehr für die Flucht davor. Fühlen ist ungefährlich. Das darf unser Nervensystem jetzt neu lernen.


Den ganzen Körper haben wir als Heimat, wir dürfen lernen den ganzen Körper mit Gefühltem anzureichern, bis es sich wieder legt. Das Fassungsvermögen unserer Zellen ist oft ungenutzt und unendlich. So heisst „Erdung“ in den kommenden Tagen und Wochen auch, dass ich mir erlaube alles zu empfinden, was passiert - im eigenen Körper und im Herzen und im Geist - mit Gewahrsein und innerer Zeugenschaft. Es wird ausschlaggebend sein, dass wir uns nicht mit dem identifizieren, was wir wahrnehmen: wenn Angst da ist weiss ich dann, dass ich nicht die Angst bin. Wenn Unwohlsein und Enge da ist weiss ich dann, dass ich nicht Unwohlsein und Enge bin. Es geht lediglich durch mich durch und mein höheres Selbst beobachtet das und lässt sich davon nicht irritieren sondern bleibt neugierig und interessiert, von Moment zu Moment zu Moment.

 

Ich biete für diese Zeit des Wandels eine Gruppen-e-Mail-Begleitung an. Bitte melde dich via Kontaktformular bei mir, wenn du daran interessiert bist immer mal wieder einen Text zu erhalten, der dich dabei unterstützt präsent in dir zu bleiben – kostenfrei.

Herzlich, Estherina



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Mittwoch, 18. März 2020


Ein Brief von einer Freundin zum Umgang mit der Angst


Von Chameli & Awakening Women Team

 

Estherina, Liebe, wie geht es deinem Körper? Wie geht es deinem Herzen? Ich habe dich und diesen Kreis so tief verspürt seit wir uns diesem Virus gegenübersehen und der Vielzahl der kollektiven Reaktionen darauf. Wow, unsere Praxis wird auf die Probe gestellt, soviel ist klar.

Wie immer, werden wir aufgefordert uns auf unsere Fähigkeit zu beziehen, Nuancen zu halten, die Versuchung wahrzunehmen in binäres Entweder-Oder-Denken zu verfallen, im Mitgefühl und in unserer Verbindung mit der Großen Mutter verwurzelt zu bleiben und die Führung für unsere Gesundheit, unsere Selbstfürsorge und Selbstregulierung zu übernehmen.

Auch wenn du keine Sorge um deine eigene Gesundheit hast,
erinnere dich daran dass wir eine globale Familie sind und viele Leben genau jetzt davon abhängig sind das wir alle unseren Teil dazu beitragen den Virus nicht weiter zu verbreiten. Lasst uns verwurzelt bleiben, mitfühlend und nach Wegen suchen wie wir uns gegenseitig unterstützen können.

Es wird gerade viel über Angst diskutiert, oftmals mit der Linse der Polarität “Lass dich nicht von der Massenhysterie anstecken, das ist alles übertrieben” gegen die, nun … Massenhysterie. Ich würde gerne einige Überlegungen über die Angst mit dir teilen, warum die Angst selbst nicht der Feind ist, und wie wir bewusst mit Angst sein können, ohne sie zu unterdrücken oder in Panik zu verfallen.

Ich habe auch einige Übungen und Ressourcen aufgeführt, von denen ich hoffe, dass sie dich unterstützen werden.

Angst ist in ihrem reinen Ausdruck eine gesunde Reaktion auf Gefahr, sie ist eine Mobilisierung, die in deinem Körper geschieht und dich zum Handeln auffordert, um Sicherheit zu schaffen. Da wir wenig Übung darin haben, mit intensiven Gefühlen zu sein, mündet es oft darin, dass wir nicht nur Angst fühlen, sondern Angst vor der Angst selbst. Spirituelles oder intellektuelles Vermeiden, genau wie zwanghafte Panik können alles Symptome dieser Angst vor der Angst sein.

Es kann hilfreich für uns sein, uns die Angst als einen Kreislauf vorzustellen, statt als einen Zustand. In ihrer ungestörten Eigendynamik entsteht die Angst als Reaktion auf eine Gefahr, sie mobilisiert uns zum Handeln. Nach dem Handeln gibt es Erleichterung und wir kehren zu einem ruhigen Grundzustand zurück. Gesunde Angst ist Energie, die sich durch all diese Phasen in einem Kontinuum bewegt. Unser mangelndes Training, mit unseren Gefühlen umzugehen, und unsere Angst vor der Angst neigen dazu, diesen natürlichen und gesunden Schwung zu unterbrechen, und stattdessen bleiben wir in einem Teil des Kreislaufs stecken. Wir zerbrechen uns zu sehr den Kopf über etwas, betäuben uns, schlagen um uns, unterdrücken, leugnen oder geraten in Panik; wir sind dann nicht mehr im Körper präsent, wir sind somit nicht mehr ganz und gar da. Dadurch fühlen wir uns noch entwurzelter und folglich noch mehr in Gefahr, wir geraten noch stärker in Panik, oder wir werden noch konzept-gesteuerter und redlicher in unserer Verleugnung.

 

Mit Übung könen wir die Symptome eines unterbrochenen Kreislaufs der Angst erkennen und bewusst die richtigen Umstände schaffen, damit der Kreislauf sich selbst vollendet.

Statt die Angst zu bekämpfen, was meist zu noch mehr Angst führt, können wir uns darin üben, körperliche und emotionale Reaktionen im Präsenzraum zu halten. Wir können uns selbst bemuttern und unserer Erfahrung mit Kreativität und Güte begegnen.
Dies können wir auf eine vielfältige Art und Weise tun. Manchmal besteht die hilfreichste Reaktion im Trösten und dem Errichten eines sicheren und ruhigen Raums (Atemübungen, Meditation, den Körper mit warmen Öl massieren, liebevolles Selbstgespräch, Herzmeditation etc. Zu anderen Zeiten kann es hilfreicher sein, die Energie zu bewegen (schütteln, tanzen, schreien). Experimentiere damit und du wirst selbst lernen auf welche Art und Weise dein kostbarer Körper auf Stress reagiert und wie du Führung mit Blick auf dein Wohlergehen und deine Gesundheit übernehmen kannst.

Je mehr wir unsere emotionale Fähigkeit des präsent bleiben und unsere Gefühle fühlen kultivieren können, anstatt Energie in Strategien zu vergeuden, um Gefühle zu vermeiden, desto präsenter werden wir in unserem Leben, desto mehr ausgestattet mit Ressourcen sowie kreativer und fähiger, mit Integrität und Mitgefühl zu handeln.



Hier sind einige Möglichkeiten, sich im mit der Angst sein zu üben:


:: Wenn du dich in Grübeleien verlierst, übe, statt dagegen anzukämpfen oder dies zu verurteilen (was dein Körper als zusätzliche Bedrohung empfinden wird), dem so zu begegnen, wie du Raum für ein überdrehtes und nervöses Kleinkind oder einen Welpen halten würdest. Bringe etwas warme mütterliche Energie mit, füge nährende und beruhigende Übungen hinzu, leite geistige Energie in Mantra, Gebete oder freundliche Selbstgespräche um, kanalisiere körperlichen Stress in Bewegung.


:: Nimm bewusst tiefe Atemzüge. Das Zählen bis vier bei jedem Ein- und Ausatemzug sowie beim Anhalten des Atems zwischen dem ein- und ausatmen bis vier Zählen zu zählen, bietet eine schnelle Möglichkeit, dein Nervensystem zu beruhigen.


:: Stelle sicher, dass du dir jeden Tag Zeit für eine sanfte Verkörperungspraxis nimmst - selbst fünf Minuten sind unterstützend. Du kannst die Göttinnendusche praktizieren, und wenn du dazu in der Lage bist, sanfte Dehnungen, Tanz und Spaziergänge in der Natur.


:: Das Schütteln ist ein wirksames Mittel, um den Kreislauf der Angst zu vollenden. Tägliches Schütteln ist ein Stressabbau, es unterstützt deine Nieren und dein Lymphsystem. Sieh es als eine emotionale Hygiene an.


:: Wenn du dich übermäßig beunruhigt fühlst, mache daraus eine Praxis. Jeder Teil dieser Übung dauert 3-5 Minuten. Beginne damit hektisch Hin- und Herzugehen und denke über alles nach, worüber du dir Sorgen machst. Übertreibe, spiele ein wenig Theater. Danach schüttle deinen Körper und / oder tanze. Beende die Übung, indem du deinen Körper hältst und sanft streichelst. Wenn du möchtest, kannst du flüstern: ich bin sicher bin, ich werde von der Göttlichen Mutter gehalten und geliebt.


:: Streiche mit deinen Händen sanft die Vorderseite deines Oberkörpers auf und ab, das beruhigt schnell den Vagusnerv und dein Nervensystem.


:: Achte auf deinen Nachrichtenkonsum und bleibe in der kritischen Unterscheidungsfähigkeit verankert. Es ist natürlich wichtig, auf dem Laufenden zu bleiben, aber achte darauf, wann das besessene Konsumieren von Nachrichten zu einer weiteren Möglichkeit wird, den Kreislauf einzufrieren. Halte inne und richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper und deine unmittelbare Umgebung. Die Schönheit deiner Katze und die knospenden Blumen sind genauso real und wichtig wie die Pandemie. Denke daran, dass wir die Fähigkeit haben, vielen Wahrheiten und Perspektiven auf einmal in uns Raum zu geben.


:: Widme dich der Schönheit, dem Heiligen. Dies wird dich in dieser zeitlosen Wahrheit verankert halten und dir erlauben, auf den Wellen der vorübergehenden Höhen und Tiefen zu reiten.  


:: Übe dich in Dankbarkeit.


:: Erinnere dich an deinen Sitz als Hüterin der Weisheit und Yogini. Erinnere dich daran, dass du zu denen gehörst, deren Aufgabe es ist für die Welt zu beten.


Weitere Möglichkeiten, dich gut um dich selbst zu kümmern:


:: Trinke ausreichend, um deinen Körper kontinuierlich zu hydrieren.


:: Stärke dein Immunsystem, indem du dich um Stress und Angst kümmerst, und versorge dich auch mit Kräutern und Nahrungsergänzungsmitteln, wie Vitamin C, D, E, Propolis, Chaga, Holunderbeere, etc. 


:: Räuchere dich, dein Zuhause und dein Auto mit reinigenden Kräutern und  und ätherischen Ölen und reinige deine Hände und alle Oberflächen mit Seife und Desinfektionsmitteln. 


:: Bleibe so viel du kannst daheim.

Estherina, denke daran, dass unser Kreis eine kraftvolle und ressourcenstarke Gemeinschaft ist, du musst das nicht alleine durchstehen. Bitte wende dich an unsere Facebook-Gruppe, wenn du Unterstützung aus dem Kreis benötigst, und lass uns kreativ sein, wie wir uns in der nächsten Zeit gegenseitig halten können.

Bitte bete mit mir täglich für unseren Kreis, für die Welt.

Mit so viel Liebe und Wertschätzung für diesen Moment, den wir teilen dürfen...

Ich bin so sehr dankbar für dich,
Chameli & das Awakening Women Team

 

 

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Donnerstag, 19. März 2020


Pandemie (Ein Gedicht von Lynn Ungar)


Was wäre, wenn du das Ganze so sehen würdest
wie die Juden den Sabbat betrachten -
Als die heiligste aller Zeiten?
Lass das Reisen sein.
Höre auf zu Kaufen und zu Verkaufen.
Gib einfach für den Moment den Versuch auf,
die Welt verändern zu wollen.
Singe. Bete. Berühre nur diejenigen,
denen du dein Leben anvertraust.
Zentriere und erde dich.

Und sobald dein Körper still geworden ist,
gehe mit deinem Herzen nach draußen.


Wisse, dass wir verbunden sind.
in einer Weise, die erschreckend und schön ist.

(Nun kann man es kaum noch leugnen.)


Wisse, dass unsere Leben sich
in den Händen des jeweils anderen befinden.
(Das ist doch nun sicherlich klar geworden.)
Strecke nicht deine Hände aus.
Geh mit deinem Herzen hinaus.
Geh mit deinen Worten hinaus.
Streckt alle Ranken des Mitgefühls aus,
die sich unsichtbar dorthin bewegen,
wo wir uns nicht berühren können.

Versprich dieser Welt deine Liebe ...
in guten wie in schlechten Zeiten,
in Krankheit und Gesundheit,
solange wir alle leben werden.


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Sonntag, 22. März 2020


Das Elend der Raupe und die Vorfreude des Schmetterlings in Einem


Überall wo ich hinblicke, entdecke ich dieselben Strukturen und Zusammenhänge... da sind Teile, welche vor Angst festgehalten werden bis es nicht mehr anders geht – und da sind Teile, welche sich schon vor Freude und tiefem Vertrauen heben und in die zukünftige Freiheit vorausgehen.

In mir drin als Individuum, im kleinen Familiensystem in Quarantäne, in der Gesamtheit der Medienvielfalt und so vermutlich auch entsprechend auf die ganze Weltbevölkerung übertragbar.

 

Von Moment zu Moment verändert sich auch das Verhältnis von Raupen- und Schmetterlingstendenzen... es läuft nicht linear, geht mal vor, dann wieder zurück.

Dann wird wiederum klar, dass es langfristig nur noch ein „Vor“ geben kann, auch wenn ständig noch ein kleines „Zurück“ möglich ist.

Die Welt, als ganzes Lebewesen, ein riesiger Kokon... und darin irgendwo verortet auch wir als einzelne Zellen, bestehend aus einem eigenen Kokon. Dazwischen alle möglichen Gemeinschaftsformen von Unternehmen, Systemen, Institutionen, Nationen – ebenso mit einem eigenen Kokon unterwegs.

 

Und im Kokon selbst?

Sterben und Auferstehen in Gleichzeitigkeit.

 

Offenbar hat das die Menschheit noch nie erleben dürfen.

 

Für mich ist es Zeit jede einzelne Zelle zu würdigen, welche uns an diesen Punkt geführt hat. Ich mag auch jetzt jede einzelne Zelle ehren, welche gerade in diesem Moment dazu beiträgt, dass es genau so ist, wie es jetzt ist.

Nichts hätte schon geschehen sollen, nichts muss bis morgen erreicht werden, nichts hat anders zu sein, als es jetzt gerade ist.

 

Wenn es gelingt, den Verstand kapitulieren zu lassen, können sich die Herzen öffnen für die Wahrheit ihrer Bestimmung. Nur der Verstand kennt das Konzept, dass der Tod (der Raupe) weniger wert ist als das Überleben (der neuen Gestalt). Das Herz weiss, dass es ohne Tod kein Leben gibt genauso wie ohne Leben keinen Tod.

Mich erreicht eine unendliche Gleichwürdigkeit von Leben und Tod – ein Unterschied liegt vielleicht in der Körperlichkeit und Ausprägung in der Dimension der Materie. Doch im Innersten erfüllen alle Zustände ihren tieferen Sinn und Beitrag am grossen mehrdimensionalen Raum. Egal, ob wir dieses kollektive Sterben mit oder ohne Körper vollenden, der Sinn der Befreiung und des Bewusstseinsaufstiegs wird erst durch den Beitrag aller Vielfalt erfüllt.

 

Das heisst wohl auch, dass wir alle mit der Möglichkeit des individuellen und kollektiven Ego-Sterbens beschenkt sein werden in den nächsten Tagen und Wochen.

 

Für mich heisst das konkret, dass ich allem begegne, was ich bis jetzt aufgeschoben habe um ganz in die Liebe zu finden. Alle Theorie verlangt jetzt die Praxis. Und ja, mein Selbstbild schmilzt dahin – an gewissen Stellen zerbricht es förmlich und stürzt gar auf brutale Art und Weise ein - und das ist sehr unangenehm. Mich nicht mehr als die Person zuzulassen, die ich ein Leben lang zurechtgeschmiedet habe; meine Identität aufzugeben und anzuerkennen, dass ich nur eine Zelle bin, welche sich in den Dienst der grösseren Ordnung stellt, die noch nicht zu erkennen ist; zu kapitulieren im Nichtwissen, ob ich eine sterbende Raupenzelle bin oder eine zum Leben erwachende Schmetterlingszelle sein werde – oder eben doch beides...

 

Darin liegt die Liebe schmerzfrei (und gefühlsfrei) eingefroren und ich taue sie bewusst jetzt auf um sie ganz fühlen und leben zu können, koste es was es wolle.

 

Danke für dieses Privileg, welches ich in Demut und Verantwortung annehmen möchte,

Estherina



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Donnerstag, 26. März 2020


Ho'oponopono - eine unantastbare und den Wandel unterstützende Möglichkeit

 

Ich möchte heute eine Anleitung mit euch teilen, um den Irritationen zu begegnen, die sich vielleicht in den kommenden Tagen häufen werden.

 

Es ist eine wohl etwas eigene Form des hawaiianischen Vergebungs-Rituals „Ho’oponopono“. Der Kern ist jedoch dem Ursprung des Rituals gemeinsam: Es rückt Ver-rückungen wieder zurück so dass alles zum stimmigen Platz heimkehrt. Durch das Integrieren / Vergeben aller Anteile, die uns im Aussen irritieren, führt es dazu, dass das Leben uns diese Irritationen nicht mehr "servieren" muss.

 

Wichtiger Hinweis:

Das Ho’oponopono basiert auf einer radikalen Selbstverantwortung für die eigene Lebensgestaltung. Es geht davon aus, dass wir NUR uns selbst vergeben können. Falls dir das zu weit geht, ist das Ritual vielleicht nicht so gut geeignet. Gerne kannst du es trotzdem versuchen und bei aufkommenden Widerständen einfach üben, wie du dich mit den inneren Bewegungen beheimaten kannst.

 

 

Runde 1:

 

Wähle eine Situation aus, bei der du selbst Irritation erfährst aufgrund eines Verhaltens einer anderen Person / Institution / Gemeinschaft / Gesellschaft.

 

Wie kannst du das Verhalten dieser anderen Instanz beschreiben, welches dich irritiert / verunsichert / stört / nervt / an den Rand deines Verständnisses bringt oder darüber hinaus?

 

Stelle dir vor, dass du genau dieses Verhalten zeigst. Gibt es die Möglichkeit in dir eine Situation in dein Bewusstsein zu bringen, in der du dich in dieser Qualität verhältst / verhalten hast? (Das kann eine ganz andere Situation sein.)

 

Wenn du diese Stelle in dir gefunden hast, wo du tendenziell dieses Verhalten selbst zeigst, welches dich bei einer anderen Person / Institution / Gemeinschaft / Gesellschaft irritiert, gehe ganz in diese Energie des Verhaltens hinein.

 

Dann, wenn du dich in dieser Energie befindest, kannst du das Mantra aussprechen:


  • Es tut mir leid.
  • Ich verzeihe mir.
  • Ich liebe mich.
  • Danke.


Dabei ist es relevant, dass diese vier Qualitäten ganz gefühlt werden, während du in der Energie des „unerwünschten“ Verhaltens bist.

 

Gleichzeitig kannst du dich öffnen für Informationen, weshalb du dich so verhältst. Das kann dir zusätzlich Verständnis geben und das Tor zur Selbstvergebung weiter öffnen.

 

Beobachte was geschieht auf der Ebene deiner Körperempfindungen, Gefühle und sonstigen Wahrnehmungen.

 

 

Runde 2:

 

Vergegenwärtige dir noch einmal die Situation, bei der du Irritation aufgrund Verhaltensweisen einer anderen Instanz erfährst.

 

Werde dir bewusst, dass du selbst diese Situation miterschaffen hast.

 

Nun gibt es die Möglichkeit, dass du nach Informationen fragst, weshalb du dir diese Situation erschaffen hast, dass dich jemand / etwas so irritiert.

 

In diesem Bewusstsein kannst du das Mantra aussprechen um dir selbst zu vergeben dafür, dass du dir diese Situation erschaffen hast:


  • Es tut mir leid.
  • Ich verzeihe mir.
  • Ich liebe mich.
  • Danke.


Beobachte was geschieht auf der Ebene deiner Körperempfindungen, Gefühle und sonstigen Wahrnehmungen.

 

 

Runde 3:

 

Nun gibt es die Möglichkeit zu erfragen, weshalb wir uns das als Gesellschaft kreieren, dass sich Menschen so verhalten wie in der Situation, die du dir eingangs vor Augen geführt hast.

 

Im Gewahrsein dessen, dass wir uns diese Situation nicht nur individuell, sondern auch als Gesellschaft / Menschheit erschaffen haben, können wir uns dafür mit dem Mantra vergeben:


  • Es tut mir leid.
  • Ich verzeihe mir.
  • Ich liebe mich.
  • Danke.


Beobachte was geschieht auf der Ebene deiner Körperempfindungen, Gefühle und sonstigen Wahrnehmungen.

 

Danke dafür, dass du dich eingelassen hast.

Estherina



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Mittwoch, 1. April 2020


Beitrag an eine Atmosphäre der Verbindung

 

Diese Einladung schreibe ich an mich selbst.

 

Das logische Denken zerfällt. Die Konzept-Kompatibilität meines Gehirns nimmt ab. Der Halt im Verstand lässt nach und das Herz fängt alles auf was zunehmend von alleine in die Hingabe sinkt oder von der Situation dazu gezwungen wird.

 

Ich kann freiwillig damit beginnen ohne etwas aufrecht zu erhalten, was dem Einsturz längst verschrieben ist zu Gunsten der Welt, die mein Herz schon lange kennt.

Und das sehe ich im Kleinen sowie im Grossen.

 

Und ja, wir gehen durch eine enge Zeit. Und ja, es kann sehr dunkel werden für viele geliebte Menschen. Auch für mich.

 

Es kann sein, dass Anfeindungen angezogen werden, wenn die Hingabe an den Wandel zum eigenen Anliegen wird. Was Corona uns schenkt, ist das weitgehende Wegfallen von gegenseitigen Vorwürfen, dass alles einstürze gerade weil einzelne nicht mehr mitmachen... dafür steht die nächste Trennungs-Falle bereit um die individuellen Wahrheiten als Gegensätze zu verkennen... alles will seinen Platz im einen Herzen haben. Darin können wir unter ALLEN Umständen eine Atmosphäre der Verbindung herstellen und aufrechterhalten, während äussere haltgebende Strukturen und liebgewonnene Vorstellungen zunehmend zerfallen.


Es gibt keine Ausschlusskriterien für den Herzraum, ausser ich erfinde sie selbst. 

Die horizontale Verbindung mit allen Menschen, die einen anderen Umgang mit der Situation pflegen als wir selbst hat darin Platz.

Die vertikale Verbindung mit der grösseren Vision des Menschseins auf dieser Erde hat darin Platz.

Wenn ich es zulasse.

Diese Möglichkeit liegt zeitlos und ewig in der Kraft meiner Absicht bereit. Ich muss mich nur dafür entscheiden. Das ist alles.

 

Affirmationen, die für eine Atmosphäre der Verbindung sorgen könnten:

  • Ich entscheide mich für die Verbindung zu gehen und beschliesse mich nicht mehr zu trennen von der schwierigen Situation und der Andersartigkeit der Menschen.
  • Ich höre auf mit dem Unterscheiden-Wollen was wahr und was nicht wahr ist und gebe allen Gefühlen und Haltungen eine Stimme in mir selbst.
  • Ich höre damit auf verstehen zu wollen und gebe mich mit offenem Herzen dem Geschehen hin.
  • Ich richte meinen Blick bewusst auf die planetarische Gemeinschaft als intelligenten Gesamtorganismus aus.
  • ...

 

Diese Ausrichtung nehme ich mit in den darauf wartenden Tag...

Herzlich, Estherina


 

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Samstag, 25. Juli 2020


Welcome to the purification space! Ich stelle euch Jacqueline Hobbs vor.

Sie ist mit ein Grund weshalb es in diesem Blog so still geworden ist. Jacqueline tritt in unser aller Leben, wenn wir es zulassen. Und sie bringt nicht wirklich sich selbst, sondern die Aktivierung unserer höheren Gestalt. Und was dann geschieht, kannst du an deiner eigenen Wahrnehmung erforschen.


Ich habe sie in diesem Gespräch zum ersten mal gesehen und gehört:

"The Shift" Conversation with Dr. Jacqueline Hobbs


Dann habe ich ihre Webseite studiert und rausgefunden, dass sie jeweils Mittwochs und Samstags den "Purification Space" anbietet und jeweils am Ende dieser Tage einen "Purification Track" zur Verfügung stellt.

Dieser Track kann bis zum Zeitpunkt des neuen Tracks gratis heruntergeladen werden: Aktueller Purification Track


Letzte Woche ist ein neues Gespräch mit ihr auf youtube erschienen:

"Dreaming, Identity & Self-Healing" Conversation with Dr. Jacqueline Hobbs


Ich kann an dieser Stelle berichten, dass meine Körperempfindung um die Fertigkeit "Frequenzwahrnehmung" erweitert und darin ausgefeilt wurde. Es ist ein Körpererlebnis Jacqueline zuzuhören. Selbst wenn nicht zu 100% auf Anhieb verstanden werden kann, worum es genau geht, reagiert der Körper mit einer höheren Schwingung bei mir.


Das mag wohl als Kostprobe dienen und vermutlich viele Versuche von meiner Seite ersparen diesen Effekt zu erzeugen. Wir sind viele und wir sind genug.

Ich wünsche dir eine gute Reise in dieser Transformationszeit.

Herzlich, Estherina


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BLOG


Hier findest du Informationen, welche ich zur Verfügung stelle.

Die Inhalte kommen vorwiegend aus einer lebendigen Konzeptlosigkeit eines stillen Raumes in mir. Ich verwebe diese Inhalte mit persönlichen Erfahrungswelten, um sie verständlich und zugänglich zu machen.

Vielleicht bewegt es dich - vielleicht ist es genau das, wonach sich dein Streben sehnt. Dann ist es für dich.

Vielleicht sind es aber auch Informationen, mit denen du nichts anfangen kannst. Dann sind sie für den Moment nicht für dich.


So sind in diesem Angebot Anteile eines grossen Ganzen, die im Kontext mit deinen eigenen Anteilen am grossen Ganzen in Resonanz gehen können oder eher nicht.

Ich lade dich dazu ein in Eigenverantwortung die Resonanz zu prüfen und nur zu nehmen, was dir und deinem Wirken in der Welt zum Wohle aller Wesen dienlich ist.